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Ulrike Biegel
(med. vet.)

Tiergesundheit
FiBL
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Hunde

Die zunehmende Anzahl von Tumorerkrankungen des Hundes stellt eine grosse Herausforderung in der Tierarztpraxis dar.

Operationen sind als Tumorbasistherapie in den meisten Tierarztpraxen Standard. Darüber hinaus werden in spezialisierten Praxen, Kliniken, aber auch eigens eingerichteten Onkologiezentren (z.B. AOI Center, Hünenberg) ebenso Chemotherapien und Bestrahlungsmöglichkeiten angeboten.

Zusätzlich zu diesen Tumorbasistherapien gibt es die Möglichkeit, sich der Erkrankung mit der Unterstützung des körpereigenen Abwehrsystems zu nähern.

Auch beim Hund bietet hier die Misteltherapie eine Möglichkeit, das Immunsystem zur Stärkung der Tumorabwehrlage anzuregen, bzw. zu modulieren.

Bei verschiedensten Tumoren zeigen sich sowohl rezidivprophylaktisch als auch palliativ bei vorhandenem Tumor immer wieder sehr gute Wirkungen der Misteltherapie. Wie bei anderen Therapien auch gibt hier ebenfalls Patienten, die nicht auf die Misteltherapie reagieren („Nonresponder“).

Grundsätzlich kann bei jedem Tumor des Hundes in jedem Stadium eine Misteltherapie durchgeführt und individuell angepasst werden. Aus unseren Studien bzw. Erfahrungen innerhalb von einzelnen Anwendungsbeobachtungen haben sich folgende Tumoren als sensitiv auf die Iscadortherapie gezeigt:

  • Gesäugetumoren
  • orale Melanome
  • Mastzelltumore
  • Hämangiosarkome
  • Perianaldrüsenkarzinome.

Darüber hinaus zeigten sich abmildernde Effekte auf die Nebenwirkungen von Tumorbasistherapien, bzw. synergistische Effekte in Kombination mit Schmerz-, und/oder Tumorbasistherapien. Als Beispiele können genannt werden eine Abmilderung von PU/PD und vermehrtem Hecheln durch Prednisolongaben und Senkung von Schmerzmittelgaben beim Osteosarkom.

Bei sehr vielen Patienten zeigen sich unter der Misteltherapie eine Steigerung der so genannten Lebensqualität, das heisst die Hunde sind aktiver, der Appetit ist verbessert, die Fellqualität nimmt sichtbar zu. Diese Symptome zeigen sich vor allem bei etwas älteren Tieren, die vom Allgemeinbefinden her schon etwas reduziert erschienen sind.